FAQ & Hilfe
Häufig gestellte Fragen zu trailwatch
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Vorwort
Trailwatch richtet sich an alle, die Trails verwalten, pflegen oder koordinieren – egal ob Vereine, Initiativen oder engagierte Einzelpersonen.
Das Tool hilft dabei, Informationen zentral zu bündeln, Arbeiten zu dokumentieren und den Überblick über den Zustand von Trails zu behalten. So können Aufgaben besser koordiniert und Entscheidungen auf einer klaren Datengrundlage getroffen werden.
Durch die strukturierte Erfassung und einfache Auswertung spart ihr Zeit, reduziert Abstimmungsaufwand und schafft Transparenz innerhalb eures Teams.
Kurz gesagt:
Trailwatch unterstützt dich dabei, deine Trails effizient zu verwalten und nachhaltig zu betreiben.
P.S.: Wer sich immer noch nichts darunter vorstellen kann, richtet sich einfach ein Demo-Account ein: https://trailwatch.eu/landing.php#register
Trailwatch ist als SaaS-Lösung (Software as a Service) aufgebaut, damit wir dir jederzeit eine aktuelle, sichere und zuverlässige Plattform bieten können. Statt einer einmaligen Installation läuft alles zentral und wird kontinuierlich verbessert – ohne zusätzlichen Aufwand für dich.
Das Abo-Modell ermöglicht es uns, die laufenden Kosten für Betrieb, Weiterentwicklung und Support nachhaltig zu decken. Gleichzeitig profitieren alle Nutzer von neuen Funktionen, regelmäßigen Updates und einer stabilen Infrastruktur.
Kurz gesagt:
Du bekommst immer die beste Version von Trailwatch – und wir können das System langfristig betreiben und weiterentwickeln.
Die Abwicklung von Zahlungen erfolgt über unseren Zahlungsanbieter Stripe. Stripe ist ein etablierter und sicherer Dienstleister, der weltweit für Online-Zahlungen eingesetzt wird.
Wenn du ein Abo abschließt, werden deine Zahlungsdaten direkt von Stripe verarbeitet und nicht auf Trailwatch gespeichert. Dadurch profitieren wir von hohen Sicherheitsstandards und einer zuverlässigen Zahlungsabwicklung.
Je nach gewählter Zahlungsmethode (z. B. Kreditkarte) erfolgt die Abrechnung automatisch im vereinbarten Intervall.
Kurz gesagt:
Stripe kümmert sich um die sichere Zahlungsabwicklung – einfach, zuverlässig und transparent.
Die Demo kann sofort genutzt werden, ohne Kosten, ohne Risiko.
Einfach hier registrieren und loslegen: https://trailwatch.eu/landing.php#register
Für die Buchung eines Plans müssen wir noch die GmbH Gründung abwarten. Dies läuft im Hintergrund bereits auf Hochtouren und sollte bald abgeschlossen sein. Wir rechnen damit, spätestens Mitte Mai den Dienst komplett freischalten zu können.
Einstieg & Login
Der Login funktioniert in zwei Schritten: erst E-Mail-Adresse eingeben, dann Passwort (falls gesetzt). Nutzer ohne Passwort kommen direkt rein – kein Passwort nötig
Ja. Trailwatch ist eine Progressive Web App (PWA). Im Browser auf "Zum Startbildschirm hinzufügen" tippen – danach verhält es sich wie eine echte App, offline-fähig für die App-Hülle.
Eine kleine Empfehlung wie Ihr den Account einrichten könnt.
Step 1:
Legt eure Abschnitte, Strecken im Admin-Bereich an. Vergebt logische und passende Namen, so dass diese schnell gefunden werden können.
Step 2:
Schaut euch die Kontrollarten an und prüft, ob Ihr diese so übernehmen oder anpassen möchtet.
Im Standard gibt es drei Kontrollarten:
- Sichtkontrolle
- Funktionskontrolle
- Hauptkontrolle
- Geöffnet
- Geschlossen
Das passiert.
Aber du kannst dir über den Button "Passwort vergessen" ein neues Kennwort anfordern.
Um dir den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir im Demo Account bereits Streckenabschnitte hinterlegt.
Du kannst damit direkt Dinge ausprobieren und loslegen.
Natürlich kannst du die Abschnitte auch eigenständig einrichten.
Gehe dazu einfach die Einstellungen deines Accounts und wähle dort den Punkt Abschnitte.
Sobald du einen neuen Abschnitt anlegst, verschwinden die zuvor vorhandenen 10 Demo-Abschnitte.
Dokumentation erfassen
Dashboard öffnen → "Neue Dokumentation" tippen → Abschnitt wählen, Kontrollart und Status setzen, optionalen Kommentar schreiben, Fotos hochladen, speichern.
Im Standard gibt es diese Arten von Kontrollen:
- Sichtkontrolle – Vorbeifahrt auf dem Fahrrad, ca. alle 2 Wochen
- Funktionskontrolle – Zu Fuß, Bauwerke auf Stabilität prüfen
- Hauptkontrolle – Nur durch Fachkraft, einmal jährlich, betrifft Bauwerke
Ja, aber nur innerhalb von 60 Minuten nach dem Speichern. Danach ist der Eintrag schreibgeschützt – das sichert eine revisionssichere Archivierung.
Maximal 10 Bilder pro Dokumentationseintrag. (Plan Ultimate)
Das Speicherlimit hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.
Essential, Advanced und Ultimate bieten unterschiedliche Speicherlimits.
Aktuell sind dies 500MB, 2.000MB und 10.000MB.
Das reicht bei einer Bildgröße von 5MB für 250, 1000 oder 5000 Bilder.
Ein kleiner Verein mit 2 Strecken und 2 Kontrollen im Monat, kann zwei Jahre Trailwatch nutzen ohne das Speicherlimit zu erhöhen.
Kalkuliert mit einer Bildgröße von je 5MB.
Vorweg, Strecken / Abschnitte mit Einträgen können nicht gelöscht werden. Sie werden nur deaktiviert.
Warum?
Unser Tool ist dafür gedacht, auch lückenlos eine Dokumentation exportieren zu können.
Habt Ihr eine Strecke eine längere Zeit dokumentiert und müsst diese nun schließen, so könnt Ihr das im Tool deaktivieren. Die nicht mehr benötigte Strecke wird ausgeblendet und stört somit nicht mehr im Alltag. Der Admin des Accounts, kann sich die Daten aber jederzeit wieder aufrufen und exportieren.
Sicher ist sicher!
Inspektionen nie mehr verpassen
Definiere pro Abschnitt ein festes Prüfintervall – trailwatch erinnert automatisch vor dem Fälligkeitstermin und meldet sich erneut, wenn die Inspektion trotzdem ausbleibt. Kein manuelles Nachhalten, keine vergessenen Abschnitte.
- Prüfintervall frei wählbar (1–8 Wochen) je Abschnitt
- Erinnerung X Tage vor Fälligkeit – konfigurierbar
- Überfällig-Mail wenn Eintrag nach Termin fehlt
- Optional: verantwortliche Person je Abschnitt (Advanced)
- 🟢 Erinnerung (fällig) – 3 Tage vor dem Fälligkeitstermin. Wird genau einmal gesendet.
- 🔴 Überfällig-Erinnerung – ab dem Tag nach dem Fälligkeitstermin, solange kein neuer Eintrag vorliegt. Wird ebenfalls genau einmal gesendet.
Werden hochgeladene Fotos komprimiert?
Ja. Jedes hochgeladene Foto wird beim Upload automatisch verarbeitet:
- Größenanpassung: Bilder werden auf maximal 2600 Pixel (längste Seite) verkleinert
- Formatkonvertierung: Alle Bilder werden in das moderne WebP-Format umgewandelt
- EXIF-Entfernung: Eingebettete Metadaten wie GPS-Koordinaten und Kameramodell werden automatisch entfernt
- Aufnahmedatum: Das Aufnahmedatum des Fotos wird, sofern vorhanden, gespeichert und beim Eintrag angezeigt
- Deutlich geringerer Speicherverbrauch – typische Smartphone-Fotos werden um bis zu 95 % kleiner
- Schnellere Ladezeiten beim Öffnen von Einträgen
- Mehr Fotos im Rahmen deines Speicherkontingents
- Datenschutz: GPS-Koordinaten und Kameradaten werden nicht gespeichert
Ampel-Dashboard & Status
- Grün: letzte Kontrolle weniger als X Wochen her
- Gelb: letzte Kontrolle liegt länger zurück
- Rot: noch nie dokumentiert oder deutlich überfällig
Der Ampelstatus (Grün/Gelb/Rot) zeigt, wie aktuell die letzte Kontrolle ist.
Der Abschnittsstatus (Geöffnet/Geschlossen) gibt an, ob der Trail aktuell befahrbar ist – und wird bei jeder Dokumentation neu gesetzt.
E-Mail-Benachrichtigungen
Ja. Benachrichtigungen werden automatisch verschickt, wenn ein Abschnitt die konfigurierten Schwellenwerte überschreitet (Standard: nach 4 und 5 Wochen ohne Kontrolle).
Export & Archivierung
Ja, es gibt einen PDF-Export und einen CSV-Export. Der PDF-Export enthält farbige Status-Badges sowie Bilder. Damit lassen sich Berichte für Vorstand, Versicherung oder Behörden erstellen.
Benutzerverwaltung (für Admins)
Im Admin-Panel unter "Benutzer" → E-Mail, Name und optionales Passwort eingeben → Benutzer anlegen. Alternativ kann eine Einladungsmail verschickt werden.
- Admin – Vollzugriff inkl. Einstellungen, Benutzerverwaltung, Ampelgrenzen
- Abschnitte verwalten – Darf Abschnitte anlegen und bearbeiten
- Standardnutzer – Kann Dokumentationen erfassen und einsehen
Wordpress Plugin und Status Page
Die Status Page ist eine Seite, mit der Ihr von außen eine URL habt um direkt den Status eurer Strecken einsehen zu können.
Wir haben euch hier ein Beispiel angelegt: https://demo-greenhill-bikepark.trailwatch.eu/status.php
Störungsmeldungen von Gästen
Gäste und Trail-Nutzer können Schäden, Hindernisse oder Gefahrenstellen direkt über ein öffentliches Formular melden – ganz ohne Login. Die Meldungen landen automatisch in der Verwaltung und können dort bearbeitet werden.
- Öffentlich zugänglich – kein Account nötig
- Kategorien: Schild, Baum, Trail, Brücke / Steg und Sonstiges
- Optionales Foto und Name für Rückfragen
Systemeinstellungen
Der eigene Account kann individuell gestaltet werden. Diese Bereiche könnt Ihr anpassen:
- Website-Titel
- Eyebrow-Text
- Beschreibungstext
- Logo-Header: 700x125px
- Logo-Sticky-Header: 94x115px
In den Systemeinstellungen könnt Ihr ab dem Ultimate Plan einen eigenen SMTP Server hinterlegen.
Einmal hinterlegt, werden alle Systemails über den von euch gewünschten Server versendet.
Hinterlegt man keinen SMTP Server, so wird standardmäßig über Trailwatch versendet.
Die Ampelgrenzen können im Dashboard individuell hinterlegt werden. Im Standard sind folgende Zeiten aktiv:
- Grün bis (Wochen) - 3
- Gelb bis (Wochen) - 4
Automatische E-Mail, wenn ein Abschnitt länger als die Schwelle nicht geprüft wurde. Pro Schwellenüberschreitung wird maximal eine Mail gesendet (solange kein neuer Eintrag vorliegt).
Im Standard sind folgende Zeiten aktiv: 4, 5
Das bedeutet, dass ab der vierten Woche eine E-Mail an alle deine hinterlegten Benutzer versendet wird. Der Text kann z.B. so aussehen (mehr dazu unter dem Eintrag E-Mail-Vorlagen):
Hallo,
der Streckenabschnitt "Hauptabfahrt Nord" wurde seit mehr als 4 Wochen nicht geprüft.
Letzte Kontrolle: 01.03.2026 (vor 32 Tagen)
Zuletzt geprüft von: Nico Reifenberg
Bitte eine Kontrolle zeitnah eingeplant werden.
Zum Dashboard: https://demo.trailwatch.eu/
---
Diese Nachricht wurde automatisch von Trailwatch gesendet.
Zum Abbestellen bitte einen Admin kontaktieren.
Passe Betreff und Inhalt der automatisch versendeten E-Mails an. HTML wird unterstützt. Platzhalter werden beim Versand ersetzt.
Folgende E-Mails können angepasst werden:
- Passwort-Reset
- Einladung
- Alert-Benachrichtigung
Mit Hilfe des Wordpress-Plugin (ab dem Plan Ultimate), könnt Ihr den Streckenstatus auch auf einer Wordpress Seite ausgeben.
Das Plugin findet Ihr als Download in den Systemeinstellungen und könnt es dann in eurer Wordpress Umgebung installieren.
Folgende Shortcodes stehen zur Verfügung:
- [flowtrail_status] Alle Abschnitte, Standard-Kartengitter
- [flowtrail_status style="compact"] Kompakte Karten – weniger Abstände, kein Hover
- [flowtrail_status style="minimal"] Schlichtes Listenformat ohne Karten
- [flowtrail_status section="abschnitt-key"] Nur einen Abschnitt anzeigen
- [flowtrail_status show_date="0"] Datum ausblenden
- [flowtrail_status show_state="0"] Status-Text ausblenden
- [flowtrail_status show_status_color="0"] Ampel-Badge ausblenden
- [flowtrail_status show_user="1"] Geprüft-von einblenden
- [flowtrail_status title_weight="900"] Abschnittsname extra fett
- [flowtrail_status status_weight="400"] Status-Text normal (nicht fett)
- [flowtrail_status font_family="Georgia, serif"] Eigene Schriftart für diesen Block
- [flowtrail_status title_size="20px" status_size="16px"] Größere Schrift
- [flowtrail_status card_radius="8px"] Weniger Abrundung
- [flowtrail_status endpoint="…" token="…"] Zugangsdaten einmalig überschreiben
Sicherheit
Ja. Deine Daten liegen auf Servern in Deutschland – kein Zugriff durch Drittanbieter außerhalb der EU, keine Weitergabe an Dritte.
Alle Verbindungen sind SSL-verschlüsselt (HTTPS), sodass Einträge, Fotos und Zugangsdaten ausschließlich verschlüsselt übertragen werden. Fotos sind zusätzlich nicht öffentlich erreichbar – sie können nur von eingeloggten Nutzern deines Accounts abgerufen werden.
Deine Daten werden täglich automatisch gesichert.
Ja, darauf haben wir natürlich geachtet.
Es kommt immer wieder zu Personalveränderungen. Sei es im beruflichen Umfeld oder im Ehrenamt.
Angelegte Benutzer, welche Einträge aktiv erstellt haben, können auch wieder gelöscht werden.
Dennoch bleibt die Revisionssicherheit gegeben. Wir speichern nicht nur die aktuellen IDs, sondern eine komplette Historie.
Genau so, wie es im Ernstfall Stand hält.
Rechtliches & Verkehrssicherungspflicht
Die Verkehrssicherungspflicht (VSP) verpflichtet denjenigen, der eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, zumutbare Schutzmaßnahmen für Dritte zu treffen. Sie ist nicht im Gesetz direkt geregelt, sondern wird aus § 823 BGB (Schadensersatzpflicht bei Verletzung) durch die Rechtsprechung abgeleitet.
Für MTB-Trails bedeutet das: Wer einen Trail anlegt, beschildert oder betreibt, trägt Verantwortung – allerdings nicht für jedes denkbare Risiko. Eine Verkehrssicherung, die jedes Schädigungsrisiko ausschließt, ist im praktischen Leben nicht erreichbar und damit auch nicht geschuldet.
Im Wald und in der freien Landschaft gilt zudem eine gesetzliche Haftungsprivilegierung: Nutzende bewegen sich auf eigene Gefahr (§ 14 BWaldG, § 60 BNatSchG). Für waldtypische Gefahren wie Wurzeln, Totholz oder nasse Oberflächen besteht grundsätzlich keine Haftung des Betreibers.
Grundlage: BNM-Leitfaden Verkehrssicherungspflicht (PDF)
Hinweis: Diese FAQ-Texte basieren auf dem BNM-Leitfaden Verkehrssicherungspflicht bei MTB-Trails (April 2026, ZIV/DIMB/Mountainbike Tourismusforum Deutschland). Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
Das kommt auf den Unfallhergang und die Art des Trails an.
Eigenunfälle durch Fahrfehler, Fehleinschätzung oder sportarttypische Risiken liegen grundsätzlich in der Eigenverantwortung der Fahrenden. Mountainbikende nehmen ein gewisses Sturzrisiko bewusst in Kauf – das ist rechtlich anerkannt.
Eine Haftung des Trail-Betreibers kommt vor allem in diesen Fällen in Betracht:
- Es bestehen atypische, menschengemachte Gefahren, die für Nutzende nicht erkennbar sind (z. B. ein nicht markierter Weidedraht quer über den Weg)
- Bauliche Anlagen (Sprünge, Holzkonstruktionen, Steilkurven) sind nicht standsicher gebaut oder werden nicht gewartet
- Der Trail wird gewerblich betrieben (Trailmaut, Tageskarten) – dann entfällt die Haftungsprivilegierung des Waldrechts
- Es liegt ein Anlageverschulden vor, z. B. weil ein für die Nutzungsart völlig ungeeigneter Weg ausgewiesen wurde
Ein gesetzlich festgelegtes Kontrollintervall für MTB-Trails gibt es bislang nicht. Der BNM-Leitfaden empfiehlt folgende Richtwerte:
Beschilderte Route (Waldweg): 2× jährlich – primär zur Qualitätssicherung der Beschilderung.
Mountainbike-Sportanlage (gewidmeter Betrieb): wöchentliche Sichtkontrolle, monatliche Funktionskontrolle, jährliche Hauptkontrolle.
Nach besonderen Witterungsereignissen (Sturm, Starkregen) wird eine Sonderkontrolle empfohlen – sie ist jedoch nicht verpflichtend, da naturbedingte Veränderungen ohnehin auf eigene Gefahr der Nutzenden fallen.
Bei der Kontrolle solltest du insbesondere prüfen: Erkennbarkeit des Streckenverlaufs, Zustand von Konstruktionen und baulichen Elementen, Vollständigkeit der Beschilderung, Sturzraum auf Hindernisse sowie ob der Schwierigkeitsgrad noch der Ausschilderung entspricht.
Wichtig: Wer häufiger kontrolliert als rechtlich gefordert, sollte das als freiwillige Mehrleistung dokumentieren – sonst setzt er konkludent einen höheren Sicherheitsstandard, der im Schadensfall gegen ihn verwendet werden kann.
Grundlage: BNM-Leitfaden Verkehrssicherungspflicht (PDF) · DIMB-Vorstellung
Hinweis: Diese FAQ-Texte basieren auf dem BNM-Leitfaden Verkehrssicherungspflicht bei MTB-Trails (April 2026, ZIV/DIMB/Mountainbike Tourismusforum Deutschland). Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
Der Leitfaden unterscheidet zwischen waldtypischen und atypischen Gefahren – das ist rechtlich entscheidend.
Waldtypische Gefahren sind naturbedingt und fallen in die Eigenverantwortung der Nutzenden: Wurzeln, Äste, Totholz, rutschige Oberflächen bei Nässe, unebener Untergrund. Hier haftet der Betreiber grundsätzlich nicht.
Atypische Gefahren sind menschengemacht, für Nutzende bei sorgfältiger Fahrweise nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar und müssen vom Betreiber beseitigt oder zumindest deutlich gekennzeichnet werden. Beispiele:
- Ein nicht markierter Weidedraht quer über den Weg
- Eine instabile Holzkonstruktion, deren Defekt von außen nicht sichtbar ist
- Ein Hindernis, das den Weg unvermittelt versperrt
- Eine Passage, die für die angegebene Schwierigkeitsstufe völlig ungeeignet ist
- Auch bei schwierigen Trails gilt: Wenn auch weniger geübte Fahrende die Schwierigkeit bei vorsichtiger Fahrt erkennen und die Stelle notfalls schiebend bewältigen können, liegt keine atypische Gefahr vor.
Die meisten MTB-Trails sind rechtlich keine Sportanlagen, sondern Waldwege im Sinne des Betretungsrechts. Das ist für Betreiber günstig: Es gelten die Haftungsprivilegierungen des Waldrechts, und die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Ein Trail wird zur Sportanlage – mit deutlich erhöhten Betreiberpflichten – wenn:
- Eintritt oder Gebühren erhoben werden (Trailmaut, Tageskarten, Saisonpass)
- Der Trail öffentlich-rechtlich gewidmet oder behördlich als Sportanlage genehmigt wurde
- Ein organisierter, aktiv gesteuerter Betrieb vorliegt (Zugangskontrolle, Besuchermanagement)